Meterpreise für nachträgliche Horizontalsperren
Die Kosten einer Horizontalsperre werden häufig pro laufendem Meter kalkuliert. Entscheidend sind Dicke und Material des Mauerwerks sowie das gewählte Verfahren. Mechanische Sperren sind meist aufwendiger, bieten aber sofortige Wirkung. Injektionsverfahren gelten als wirtschaftlich und flexibel einsetzbar.
Wie setzen sich Meterpreise zusammen?
Die Kosten berechnen sich nach Aufwand, Wandstärke und Arbeitsverfahren. Neben Material spielen Arbeitszeit, Zugangssituation und Zusatzmaßnahmen eine wesentliche Rolle. Preise verstehen sich als Richtwerte zur Orientierung.
Kosten-Fassade.de.
Preisbereiche nach Verfahren
Injektionsverfahren liegen häufig im unteren Kostensegment, da kein Eingriff in die Statik erfolgt. Mechanische Sperren wie Mauersägeverfahren sind aufwendiger, dafür sofort wirksam. Bei Falldicken über 60 cm steigt der Aufwand deutlich an.
- Injektionsverfahren: häufig günstiger
- Mauersäge- oder Plattenverfahren: höherer Aufwand
- Sperrbahnen: dauerhaft und robust
Einflussfaktoren auf die Kosten
Jede Wand wird individuell bewertet. Material, Salzbelastung und Erreichbarkeit beeinflussen den Preis. Zusätzliche Arbeiten wie Putzsanierung erhöhen den Gesamtaufwand.
- Wandstärke & Baustoffart
- Zugänglichkeit & Raumhöhe
- Salze, Schäden & Zusatzarbeiten
Beispiele aus der Praxis
Für ein Einfamilienhaus mit 30 lfd. m Außenwand können je nach Verfahren und Aufwand unterschiedliche Kosten entstehen. Nachträgliche Sperren bewegen sich häufig im Bereich mehrerer tausend Euro. Eine Vor-Ort-Bewertung liefert genauere Werte.
FAQ – Häufige Fragen
Warum unterscheiden sich Meterpreise stark?
Jedes Objekt weist andere Wandstärken, Salzgehalte und Zugänge auf – das beeinflusst den Aufwand.
Sind mechanische Verfahren teurer?
Meist ja, da Schnitt- und Einlegearbeiten aufwendiger sind.
Kann man Meterpreise online kalkulieren?
Nur grob als Orientierung. Exakte Angaben erfolgen nach Vor-Ort-Analyse.